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Update Rollup 5 für Service Manager 2012 R2 verfügbar

Das mittlerweile fünfte Update Rollup für die R2-Version von Service Manager 2012 R2 ist verfügbar.

Genaue Infos gibt es hier: http://support.microsoft.com/kb/3009517/en-us

Den Download selbst hier: https://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=45536

Das UR5 ist kumulativ, umfasst also auch die Verbesserungen aus den vorangegangenen URs! Das UR5 selbst beseitigt in erster Linie diverse Probleme und Fehler, bringt aber auch ein verbessertes Logging für das Data Warehouse Troubleshooting.

Eine kurze Übersicht der gefixten Probleme:

  • Change Request bleibt "in progress", wenn die letzte Aktivität übersprungen wird und die vorangehenden Aktivitäten abgeschlossen sind.
  • ActualStartDate und ActualEndDate werden für SRs und CRs nicht gesetzt.
  • Connectoren laufen erfolgreich, aber die Start-/Endzeiten und der Status werden in der Konsole nicht aktualisiert und ein Fehler 3334 erscheint im Event Log.
  • Beim Versuch ein SR Template zu löschen, das von einem Request Offering genutzt wird, erscheint eine wenig hilfreiche Fehlermeldung.
  • Gruppierungs-Funktion in Views funktioniert nicht richtig, wenn die Gruppierungsspalte leere Felder enthält.
  • Konsole stürzt ab, wenn versucht wird ein Work Item Attachment zu öffnen, das bereits geöffnet ist.
  • Öffnen von gruppenbezogenen Views dauert lange, wenn die Gruppen viele Mitglieder haben.
  • OM CI Connector kann verteilte Anwendungen nicht importieren, wenn diese Instanzen der Hyper V Virtual Network Adapter Klasse enthält.
  • Der Monitoring Host Prozess stürzt ab, wenn es eine Benachrichtigung gibt, die von einem User erzeugt wurde, der mittlerweile gelöscht oder in eine versteckte OU im AD verschoben wurde.
  • Ein Ausnahmefehler tritt auf, wenn der Benutzer einen sortierten View öffnet, welche auf einer Type Projection basiert und die Type Projection selbst auf einer angepassten Klasse basiert, die weder abstrakt noch die erste konkret abgleitete Klasse ist.
  • Eine Ausnahme tritt auf, wenn ein Benutzer den Reiter "Service Komponenten" im Services Formular öffnet und es sehr viele Services in der CMDB gibt.

Verbessertes DW Event logging:

  • Logging Batch Start- und Fertigstellungs-Ereignisse für DW Jobs aller Kategorien mit diesen Informationen: Prozess Kategorie, Prozess Name, Batch ID, Zeitpunkt Batch Start- und Fertigstellung
  • Verbessertes Logging für DW Cube Verarbeitung
  • Neues PowerShell-Cmdlet Get-SCDWInfraLocations zur Ermittlung der am DW beteiligten Datenbank-Komponenten: Service Manager DB, DW DB, DW Analysis Server DB, DW Reporting DB und Report Server URL

 

System Center Orchestrator (SCO) stellt die Automatisierungsebene hinter SCSM bereit und ist in der Lage in Kombination mit SCSM viele Aufgaben zu lösen, die mit SCSM alleine nicht zu bewältigen wären.

Die aktuelle Version des Orchestrator ist seit vielen Jahren mehr oder weniger unverändert verfügbar. Auch die System Center Version R2 und die nachfolgenden Update-Rollups haben für dieses Produkt keine wesentlichen Neuerungen gebracht. Die bekannten Beschränkungen, wie z.B. die veraltetete 32Bit-Technologie und die schlechte Skalierbarkeit, sind erhalten geblieben.

Die neue Automatisierungs-Technologie, die seitens Microsoft massiv gepusht wird, ist definitiv SMA - Service Management Automation. Es gibt bereits jetzt Möglichkeiten SMA-Runbooks durch Orchestrator aufzurufen und umgekehrt, eine richtige "Wohlfühl"-Integration ist das aber noch nicht. Weiterhin gibt es bis dato keinen Out-of-the-Box SCSM-Connector, der sich mit SMA verbinden und SMA-Runbooks aufrufen könnte. Nur Drittanbieter, wie Cireson und Gridpro, bieten eigene kostenpflichtige Lösungen an, um diese Lücke zu füllen.

Zwischen Orchestrator und SMA gibt es doch erhebliche Unterschiede: Während Orchestrator ein grafisch orientiertes Tool ist, das Automatisierungen mit Hilfe vorgefertigter Activity-Bausteine löst, basiert SMA vom Look & Feel auf PowerShell und ist in der aktuell verfügbaren Iteration nur per Script-Programmierung zu bedienen.

Weitere Unterschiede zeigt diese Folie aus dem Microsoft LyncUp 12.2014:

Orchestrator/SMA Comparision

Für 2015 soll die Zusammenführung beider Technologien in einem neuen Orchestrator-Produkt erfolgen, das angeblich die Vorteile beider Welten miteinander integriert und noch weitere Vorteile einführt:

  • Grafisches Authoring und Scripting
  • Web-Portal
  • Zugriffs-Verwaltung
  • Source Code Verwaltung & Versionierung
  • Hoch verfügbar
  • Basierend auf der PowerShell Workflow Engine

Auch ein Tool zum Konvertieren herkömmlicher SCO Integration Packs in SMA-komptible PowerShell-Module soll es dann geben und ein Migrations-Tool, um Orchestrator Runbooks zu exportieren und in das neue System zu importieren. Ein nativer SMA-Connector für SCSM soll dann auch bereitgestellt werden.

Wir sind gespannt wie diese neue Version von Orchestrator letztendlich aussehen und funktionieren wird! Leider ist noch kein Erscheinungsdatum bekannt.

Web-Portale für Service Manager

Der Self Service Gedanke wird in den nächsten Jahren in der IT sicher immer mehr zu einem zentralen Thema moderner IT Service Prozesse und Infrastrukturen werden. In diesem Zusammenhang werden Web-basierte Lösungen für das Anbieten von Services immer wichtiger. Die Lösungen sollten nach Möglichkeit nicht nur auf herkömmlichen PCs laufen, sondern auch die breite Vielfalt der heute verfügbaren Geräte, wie Handys, Pads usw. bedienen können.

Da passt es gut, dass Cireson in nächster Zukunft die erste offizielle Version ihrer neuen SCSM Web Portal Lösung auf den Markt bringt, basierend auf modernen HTML5-Techniken.

Wir nutzen den Anlass einen kurzen Blick auf verschiedene verfügbare Portal-Lösungen für SCSM zu werfen, inkl. des neuen Cireson-Portals.

Die folgende Aufzählung ist sicherlich subjektiv und erhebt nicht den Anspruch der Vollständigkeit!

 

Kandidat 1: Das Out-of-the-Box Portal von SCSM

Microsoft Self Service Portal

Vorteile:

  • Bestandteil der SC Suite, keine weiteren Anschaffungskosten.
  • Sharepoint-Integration.
  • Bekannt in der Community, viele Nachschlage-Möglichkeiten.

Nachteile:

  • Sharepoint nötig.
  • Silverlight-basiert, Silverlight muss installiert sein.
  • Umständliche Bedienung, viele Seitenwechsel.
  • Hoher Ressourcen-Bedarf, oft langsam.
  • Wenig Konfigurationsmöglichkeiten.
  • Knowledgebase Artikel nur als Download.
  • Hauptsächlich Self Service Portal, wenig Möglichkeiten für Analytiker.

 

Kandidat 2: Syliance ITSM Portal

http://www.syliance.com/marketplace/itsm-portal/

Syliance ITSM Portal

Vorteile:

  • HTML5-basiert.
  • Keine Seitenwechsel, schnelle Antwortzeiten.
  • Knowledgebase Artikel werden direkt angezeigt.
  • Anpassungsmöglichkeiten für Farben, Schriften, Layout.

Nachteile:

  • Recht eigenständiges Bedienkonzept: Möglicherweise gewöhnungsbedürftig.
  • Hauptsächlich Self Service Portal, wenig Möglichkeiten für Analytiker.

 

Kandidat 3: Gridpro WebFront

http://www.gridprosoftware.com/en/products/webfront

GirdproWebfront

Vorteile:

  • Gewohntes Umfeld für Analytiker ohne Notwendigkeit der Konsolen-Installation.
  • Angezeigte Formulare können angepasst werden: Ein-/Ausblenden/Ergänzen einfacher Steuerelemente. Editor im Browser-Formular integriert.
  • Views werden komplett übernommen und angezeigt.

Nachteile:

  • Silverlight-basiert, Silverlight muss installiert sein.
  • Formularerweiterungen für die Konsole müssen für WebFront separat nachgerüstet werden.
  • Kein Self Service

Gridpro WebFront bietet kein Self Service Portal an, dafür aber eine vollumfängliche Konsole für den Analytiker, die der SCSM Konsole stark nachempfunden ist inkl. der wichtigsten Formulare. Damit fällt diese Lösung hier etwas aus dem Rahmen. Allerdings hat Gridpro auch ein neues Self Service Portal angekündigt, das Ende März vorgestellt werden soll. Wir sind gespannt und werden berichten!

Außer dem hier gezeigten Silverlight-basierten WebFront bietet Gridpro auch eine HTML5-basierte Lösung namens „Mobile Front“ speziell für Mobile Devices!

 

Kandidat 4: Cireson Self Service Portal

http://www.cireson.com/app-store/self-service-portal/

Cireson Self Service Portal

Vorteile:

  • HTML5-basiert
  • WAP-Optik ohne WAP-Abhängigkeit, passend zur neuen System Center R2 Welt.
  • Schnelle Antwortzeiten dank lokalem Cache.
  • Analyst Portal: Neben Service Requests auch andere Work Items erzeug- und bearbeitbar!
  • Anzeige von Configuration Items.
  • „Aufgeräumte“ Optik ohne viele Seitenwechsel.
  • Konfiguration über Style Sheets. Texte anpassbar.

Nachteile:

  • Knowledge Base Artikel nur als Download.

Neben den bereits heute erkennbaren Vorteilen dieser ersten Portal Version hat Cireson noch einige Ideen in der „Pipeline“. Darunter fallen z.B. Möglichkeiten für die Formularsteuerung und die Formularanpassung. Wenn Cireson in diesen Bereichen zusätzliche Funktionen bereitstellt, würde daraus eine wirklich universelle Lösung entstehen. Auch hier werden wir den Fortgang verfolgen und berichten.

 

Mithilfe der Erweiterung der connmove GmbH ist es möglich, SAP mit Service Manager zu automatisieren.

Wie das geht? Schauen Sie sich in der folgenden Demo alle Details an:

sap


 

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SCSM:

CPT2 als Basis. Gut wäre einen Ausblick auf Änderungen zur Sp1 Beta zu geben.

Handson: Wie werden mit SCSM Services (Offerings, Request, Service Katalog,…) konfiguriert und wie können SCO Runbook eingebunden werden.

Ich habe darauf hingewiesen das MK, der für den Workshop am 15.10. geplant ist, nicht über tiefgreifende SCO Kenntnisse verfügt sondern hier den SCSM Teil abdecken wird und lediglich aufzeigt wie SCO eingebunden werden kann.

Es sollen keine SCO Runbooks wie in der letzten Mail von Kaltmeyer abgebildet werden.

Ich habe kommuniziert: Erstellen Beispiel RB in SCO, Einbindung RB in SCSM Workflow, Parameter Übergabe, Rückmeldung an SCSM - that’s it!

Sobald es dir MK zu tief geht dann bitte abblocken.

Geplant wie bereits geschrieben: MK am 15.10., ab 10:00

Wichtig ist das die GAD überlegt den SCSM strategisch und operativ einzusetzen wenn er in Bezug auf Service Katalog überzeugt.

Mithilfe der Methodologie IT Infrastructure Library (ITIL) und des Microsoft Operations Framework (MOF) stehen Möglichkeiten zur Verfügung, die IT Landschaft und Prozessvorgehensweisen zu standardisieren und zu optmieren mit dem Ziel, die IT zu strukturieren und sie dem Ziel der optimierten Ressourcenverfügbarkeit zu orientieren.

 itil-processes

Es haben sich hierzu folgende ITIL Disziplinen in der Version 3.1 herauskristallisiert:

  1. Incident Management
  2. Problem Management
  3. Change Management
  4. Release Management
  5. Service Request Fulfillment
  6. Asset Management
  7. Eskalationsmanagement

Diese können allesamt mit Service Manager 2012 abgedeckt werden.